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Kurzbericht: Generation Europe – „Youth commons: Access (not) granted“ in Larissa

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Foto © Momo Schiffer
Foto © Momo Schiffer
11. August 2026

Vom 30. Juni bis 11. Juli war unser Team beim internationalen künstlerischen Austauschprojekt „Youth commons: Access (not) granted“ in Larissa (Griechenland) – gemeinsam mit den Partnerorganisationen CCC aus Italien und SMouTh aus Griechenland, im Rahmen des Projekts Generation Europe. Elf Tage lang beschäftigte sich eine internationale Gruppe junger Künstler*innen mit dem Thema „Arts in Urban Spaces“ (Kunst im urbanen/städtischen Raum), mit Workshops zu Theater, Improvisation, Movement und Medien, bevor sie in den letzten Tagen eigenständig in Kleingruppen individuelle Outputs erarbeiteten. Von RRCGN waren Momo und Noemi mit dabei und haben die Gruppe durch die Woche begleitet.

Ein Kurzbericht von Momo:

„Ich durfte den Arts Exchange in Larissa gemeinsam mit Noemi als Youth Leader begleiten – wir haben alles zusammen gemacht. Nicht als Teilnehmende, sondern mit etwas mehr Verantwortung im Hintergrund, dafür aber mit einem tollen Blick von außen auf das, was da entstanden ist.

Die ersten Tage im SYNERGEIO, einem kleinen Theaterspace in Larissa, waren vollgepackt: Wir haben mit öffentlichen Plätzen als Thema gestartet, sind mit der Kamera durch die Stadt gezogen, haben improvisiert, performt, geschrieben, uns bewegt – am Fluss, in Kleingruppen, alle zusammen. Jede Person kam mit einer eigenen künstlerischen Disziplin in die Gruppe, aber genau das war für mich das Beeindruckendste: wie offen sich alle auf die Workshops der anderen eingelassen haben, egal ob Theater, Tanz oder Schreiben ihr eigentliches Feld war.

Der Höhepunkt war dann die Abschlussperformance an Tag 10, wieder im SYNERGEIO – diesmal offen für die Stadt Larissa. Jede Kleingruppe hatte die Bühne für sich und konnte zeigen, woran sie die ganze Woche gearbeitet hatte. Es war beeindruckend zu sehen, wie aus einzelnen Ideen wirklich eigenständige, durchdachte Projekte geworden waren. Die Stimmung im Raum war dabei etwas ganz Besonderes – stolz, aber auch spürbar emotional, fast wehmütig, weil allen klar war: Das ist der Moment, auf den die ganze Gruppe hingearbeitet hat, und gleichzeitig der Anfang vom Abschied.

Am meisten mitgenommen habe ich aber das Zusammenwachsen der Gruppe über die elf Tage. Am Anfang war noch spürbar, dass sich viele erst finden mussten – am Ende hat sich die Gruppe selbst organisiert, in den Kleingruppen eigenständig gearbeitet und gemeinsam Verantwortung übernommen. Genau das ist für mich der Kern von non-formaler Bildung: nicht nur Methoden lernen, sondern als Gruppe funktionieren lernen.

Für Köln nehmen wir das Thema „Arts in Urban Spaces“ höchstwahrscheinlich mit in die nächste Phase. Was genau daraus wird, entscheidet unsere deutsche Kleingruppe – acht Teilnehmende, die jetzt gemeinsam die nächsten Schritte planen.“

Mehr Updates zu lokalen Entwicklungen und Projekten im Rahmen des Generation Europe Projekts gibt es bald hier auf der Website, um auf dem Laufenden zu bleiben und keine News aus unserem Vereinsleben zu verpassen abonniert gerne unseren RRCGN-Newsletter!

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