Marina Arienzale
Marina Arienzale wurde 1984 in Florenz geboren und lebt dort als freischaffende Künstlerin. Sie hat Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Florenz studiert und später Fotografie an der Studio Marangoni Foundation vertieft. Parallel dazu arbeitet sie stark in non-formaler Bildung mit, indem sie an lokalen und internationalen Projekten des CCC mitwirkt, wo kreatives Schaffen und künstlerische Bildung eng verzahnt sind.
In den Jahren 2022–23 übernahm sie eine führende Rolle in CCC-Projekten, mit einem besonderen Fokus auf Dokumentarfilm. Sie war maßgeblich an der Vorproduktion des ENACTING MOOC beteiligt und arbeitete als künstlerisch-pädagogische Mentorin einer Klasse der Kunsthochschule Porta Romana sowie an „Scénarios verts“. Im Rahmen der J-MED-Zusammenarbeit Italien/ Tunesien begleitete sie zehn italienische und tunesische Videokünstlerinnen bei der Konzeption und Produktion von four kurzen Dokumentarfilmen, die Wasser-Themen reflektieren.
Ihre Laufbahn ist geprägt von Kooperationen mit unterschiedlichsten Künstler*innen – unter anderem dem chinesischen Künstler Song Dong (für Eating the City in Barcelona), Mariana Rocha und Marcello Maloberti – und sie hat auch als Performerin für Marina Abramović in THE CLEANER gearbeitet. Ihre Forschung verbindet individuelles Erleben mit kollektiven und öffentlichen Perspektiven, wobei sie konzeptuelle und dokumentarische Ansätze mischt.
Marina hat weltweit an Ausstellungen und Projekten teilgenommen, darunter IMPORT/EXPORT am Flutgraben in Berlin (2024) mit Departure und INVENTARIO in Brüssel (2025). Weitere bedeutende Arbeiten umfassen The Wall, SCRIPTA L’arte a parole (kurat. Pietro Gaglianò), Prima Visione Galleria Belvedere (G.R.I.N.), sowie das F.O.A.P. Firenze Open Art Project (kurat. Andrés Morte und Cristina Caprioli). Zu ihren herausragenden Werken zählen IN GERMANY THE BREAD DOESN’T EXIST, GOODBYE AMORE CIAO und CASA DEL POP. Sie ist Preisträgerin des Nocivelli-Preises.
marinaarienzale.net
website
